Thesen zur Ästhetik: Harmonik

Ein komplexer Ansatz ist die Harmonik, die bei der Klangwelt beginnend, deren geometrische und mathematische Hintergründe erkundet und unter Einbezug von Klangmass und Teilungsverhältnissen schliesslich in eine Interpretation dessen mündet, was Ästhetik ganzheitlich sei.

Die Menschengestalt als harmonikales Hörbild gibt Einblick in diese proportionalen Zusammenhänge.

Die Harmonik fusst auf einer Bewusstseins-Entwicklung, die, im Fernen Osten beginnend, über Persien, Chaldäa, Ägypten und Griechenland in den Westen gedrungen ist.

Schon die Architekten hellenischer Tempel, die über jeden ästhetischen Zweifel erhaben sind, arbeiteten oft mit dem Monochord, einem einseitgen Instrument, das die Bestimmung räumlicher Proportionen mittels klanglicher Harmonie erlaubte.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das gesamte Weltall ist Harmonie und Zahl.

Pythagoras von Samos

aktualisiert 14-04-2011

Sehen, Fühlen, Riechen, Wahrnehmen ist individuelle Wahrheit